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On 02, Mrz 2013 | In | By admin

Halbzeit für ein Desaster

Reportage, 30 min

Regie: Ralph Weihermann
Co-Regie: Mirjam Leuze
Kamera: Stefanie Gartmann
Schnitt: Ulrich Esser
Produktion: Kigali-Films 2007
Redaktion: Tag 7, Angelika Wagner
WDR Fernsehen

Es ist die größte Aktion in der Geschichte der Vereinten Nationen: bis zum Jahre 2015 sollen weltweit die Zahl der Armen halbiert und sieben weitere Entwicklungsziele erreicht werden. Der Startschuss fiel im Jahr 2000 in New York. 189 Staatschefs verpflichteten sich damals, die vereinbarten Millenniums-Entwicklungsziele umzusetzen. Die bisherige Bilanz fällt ernüchternd aus. Vor allem in Afrika wird kaum ein Land auch nur eines der Ziele erreichen. Am Beispiel Ruandas sucht der Film nach den Gründen: Bis heute leben über die Hälfte aller Menschen in Ruanda von 80 Cent am Tag. Sie haben kein sauberes Trinkwasser, ihre Kinder sind unterernährt, Ausbildung oder Arbeit gibt es für sie nicht. Um gerade mal vier Prozent hat sich die Armut in den ersten sieben Jahren der Millenniumskampagne reduziert. Angestrebt waren 25 Prozent. Woran liegt es, dass trotz Selbstverpflichtung die Ziele nicht umgesetzt werden können?
Und, gibt es noch Hoffnung?